Wir haben mit ihr über ihre Arbeit und das Leben als Expat und Freelancerin in Berlin gesprochen – und die 3 wichtigsten Dos und Don’ts für einen erfolgreichen Start als Freelancerin in abgegriffen!
Berlin ist sehr Freelancer-freundlich. Es gibt hier so viele Startups, und damit auch viel zu tun, viele Gelegenheiten zum Netzwerken, und generell ist die Stimmung energiegeladen.
Als Amerikanerin hatte ich nicht allzuviele Schwierigkeiten. Berlin ist glücklicherweise eine sehr internationale Stadt. Die Allermeisten sprechen Englisch, und so hatte ich keine Probleme, Kunden zu finden, obwohl ich nur sehr wenig Deutsch sprach.

Ich bin jetzt zum ersten Mal selbstständig. Mitte 2015 habe ich angefangen, auf Fiverr.com digitale Portraits zu verkaufen. Das war ziemlich erfolgreich, und hat den Weg zu größeren und spannenderen Projekten geebnet.
Mein eigenes Unternehmen habe ich tatsächlich quasi als Nebenprojekt auf einem Backpacking-Trip durch Südamerika und Europa gegründet. In dieser Zeit habe ich alle möglichen Jobs gemacht um mein Reisebudget zu strecken.
Zum Beispiel habe ich für jeweils ein paar Wochen in Hostels oder Sprachschulen gearbeitet.
Vor all dem habe ich sechs Jahre lang in den USA für eine Firma gearbeitet, die individuell bedruckte T-Shirts anbietet – dort habe ich gekündigt, um auf Reisen gehen zu können.

Ich glaub jeder andere US-Amerikaner, der oder die jemals längere Zeit außerhalb seines Heimatlandes verbracht hat, wird mir zustimmen, dass die USA ein sehr isoliertes Land sind. Die USA spielen eine so große Rolle in allen weltpolitischen Angelegenheiten, aber ihre Bürger interessieren sich wenig für alles außerhalb ihres Landes.
Wenn wir also reisen, bemerken wir oft, dass wir viel weniger von der Welt wissen, als wir dachten. Ich habe mit 20 ein Auslandssemester in Italien gemacht, und seitdem immer das Gefühl, dass meine eigene Weltsicht sehr beschränkt ist und ich viel lernen muss.
Ich wollte also etwas wettmachen, was ich als Mangel in meiner persönlichen Bildung betrachtete, wollte eine neue Sprache lernen und besser verstehen, wie man in unterschiedlichen Teilen der Welt lebt.
Nein, das war eigentlich gar nicht geplant. Mir ging das Geld aus, aber ich wollte noch nicht zurück in die USA. Da habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, weiter im Ausland bleiben zu können.

Berlin war meine erste Wahl, wegen der Möglichkeit, ein Visum zu bekommen. In Berlin bekommt man als freischaffende Künstlerin sehr leicht eine Aufenthaltsgenehmigung – was in anderen deutschen und europäischen Städten schwieriger ist.
Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte, hätte ich auch gerne in Budapest gelebt, oder vielleicht Madrid.
Aber ich bin glücklich, in Berlin gelandet zu sein. Es ist eine einzigartige Stadt, und es ist spannend hier zu sein, wenn sich so viele Dinge entwickeln und verändern.
Da ich keine direkte Erfahrungen mit Startup-Szenen in anderen Städten habe, ist es für mich schwer zu sagen.
Ich habe das Gefühl, dass Berlin einer Entwicklung folgt, wie es sie im Silicon Valley oder in London gab.
Ich denke, es dauert noch einige Jahre, bis sich sagen lässt, was genau die Berliner Startup-Szene im Vergleich zu anderen ausmacht.
Wenn ich das wüsste! Ich stehe ganz am Anfang meiner Karriere als Freelancerin, also kann noch viel passieren. Ich will mich mit meiner Kunst, meiner Arbeit als Freelancerin, und mit der Stadt, in der ich lebe befassen. Je nachdem, was in diesen Bereichen geschieht und wie sie sich entwickeln, entscheide ich, wie es weitergeht.


DO:
DON’T:
Übrigens: Ein Rechnungsprogramm nimmt dir als Selbstständige jede Menge lästige und zeitraubende Arbeit ab und verschafft dir schnell und einfach einen finanziellen Überblick. Rechnungen schreiben als Freelancerin kannst du damit etwa in wenigen Sekunden. So kannst du dich auf die spannenden Dinge konzentrieren.
Ein Rechnungsprogramm wie Debitoor ist darüber hinaus in verschiedenen Sprachen verfügbar – du kannst es also bei Bedarf auch easy auf Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch statt auf Deutsch nutzen.
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